OBD2 – Mein Auto spricht mit mir

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche meine OBD (OnBoardDiagnose)-Diagnosesoftware aktualisieren, aber bin erst heute dazu gekommen. Mit dieser Software und dem entsprechenden Diagnosegerät kann man die Autoelektronik abfragen. Dies ist bei Fahrzeugen ab Baujahr 2000 möglich. 2001 wurde OBD durch OBD2 abgelöst. Hier gibt es eine OBD2-Fahrzeugliste und zusätzliche Informationen. Vorher wurde noch keine einheitliche Lösung benutzt. Je nach Ausführung des Fahrzeuges kann man fast jeden Sensor auslesen.
Aber was viel interessanter ist, die Boardelektronik speichert Fehlercodes im Fehlerspeicher ab. Diesen kann man mit dem Diagnosegerät auslesen und auch löschen. Manchmal stehen da ganz interessante Informationen drin, z.B. „Sensor B13 defekt“. Dadurch ist es möglich Probleme mit dem Fahrzeug bzw. mit der Fahrzeugelektronik frühzeitig zu erkennen. Gerade beim Gebrauchtwagenkauf kann dies nützlich sein. Mir hat das jedenfalls schon einiges an Ärger erspart. Viele wissen aber nicht, das der TÜV bei der nächsten HU diesen Fehlerspeicher auch überprüft. Sind in dem Speicher Fehler verzeichnet müssen diese erst beseitigt (danach gelöscht) werden, damit das Fahrzeug einen gültigen TÜV bekommt!
Vielleicht schaffen wir es nächste Woche mal das neue Auto von M&M auszulesen, denn dann kommen wir vielleicht den komischen Geräusch auf die Schliche.

Mehr Informationen zu OBD und einige Geräten: obd-2.de

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