DSynchronize synct Ordner und FTP

Zusammen mit einem Kollegen haben wir letztens ein Tool gesucht mit dem man ein FTP-Verzeichnis in einen lokalen Ordner synchronisieren (in unserem Fall sollte es die Dateien gleich ganz verschieben, sobald eine neu Datei in dem FTP-Verzeichnis landet) kann. Wenn ich sowas suche, dann schau ich immer als erstes beim Blognachbarn Caschy und seinem Blog Stadt-Bremerhaven vorbei. Der hat schon viele kleine nützliche Tools gefunden und auch getestet. Dadurch konnte er mir schon bei einigen Sachen schnelle Hilfe mit seinem Blog bieten. Auch diesmal (Danke Caschy! Ich geb Dir mal ein Bier aus oder zwei ;) ).
Leider funktionierten die Tools nicht mit dem alten Rechner vom Kollegen. Es kam immer wieder zu kleineren Problemen. Heute bin ich durch Zufall auf DSynchronize aufmerksam geworden. Das Tool synchronisiert 2 oder mehrere Verzeichnisse auf den unterschiedlichsten Quellen. Man braucht weder etwas zusätzliches (z.B. netdrive etc.) installieren noch muss das Tool selber installiert werden. Bis jetzt läuft es super und kommt sicherlich wieder mal zum Einsatz.

Nützliche kleine Helfer für den Mac

Hab heute mal im Netz nach ein paar Tools für Macs geschaut, die uns/mir in der Agentur einiges an Arbeit und Probleme ersparen könnten:

  • Den Dateimanager beim Mac finde ich etwas komisch und leider funktioniert der auch nicht immer so wie er soll. Ich erinnere mich noch an die Probleme, wo wir von einem Netatalk-Server per AFP Daten auf einen Windows 2008 Server per SMB kopieren wollten. Probleme machten uns die Dateien ohne Endung (ja, es gibt Leute die machen sowas) so zu kopieren, dass man mit diesen auch per SMB weiterarbeiten kann. Da der Mac Dateimanager das nicht konnte, mussten wir auf muCommander oder/und Xfolders umsteigen. Leider funktionierte es auch nicht mit RsyncX (welches nicht mehr weiterentwicklt wird).
  • Um sich schnell alle Systeminformationen (CPU, Memory, Display, etc.) von einem Mac anzeigen zu lassen, benutzen wir Mactracker. Dies zeigt nicht nur was in dem Mac steckt, sondern auch an ihm.
  • Mit Monolingual kann man den Mac von den unnötigen vielen installierten Sprachen befreien. Dadurch kann meine einige hundert Megabyte an Speicherplatz einsparen. Englisch, Deutsch und Französisch bleiben bei uns immer auf den Macs.
  • Da der Mac keine Registry (wie Windows) besitzt, können Programme ganz simpel gelöscht werden. Einfach das Programm in den Papierkorb verschieben und diesen anschließend leeren. Das wars! Wer aber sichergehen möchte das auch wirklich alles gelöscht wurde, der sollte besser AppZapper benutzen. Wird ein Programm mit AppZapper gelöscht, dann listet es alle zusammenhängenden Dateien (Updates, etc.) mit dem Prorgramm vor dem eigentlichem Löschvorgang auf. AppZapper kostet allerdings ca. 10 €. Vergleichbares Freeware-Programm wäre AppCleaner.
  • Weitere Tools die man kennt Cyberduck, Onyx, Carbon Copy Cloner, Amnesia, VirtualBox und TeamViewer.

Wer noch andere nützliche kleine Tools für Mac kennt, bitte melden. Danke!

3 nützliche Tools für Windows

Heute gibt es gleich 3 Freeware-Programme für Windows, die ich nur empfehlen kann. Alle 3 werden von Piriform entwickelt und haben sich schon längst einen Namen gemacht. Die Rede ist von CCleaner, Recuva und Defraggler. Wer einen Windows PC hat sollte diese 3 Programme kennen, denn diese sind wirklich sehr nützlich.
CCleaner ist wahrscheinlich der bekannteste Vertreter. Mit CCleaner kann man unnötige Dateien vom Rechner und alte Einträge aus der Registry entfernen. Aber Vorsicht, man sollte schon wissen was man da genau entfernt. Ansonsten kann es passieren, dass der Rechner oder Programme den Dienst verweigern.
Das nächste Programm von Piriform heißt Recuva. Damit ist es möglich gelöschte Daten von der Festplatte, MP3-Playern oder Speicherkarten wiederherzustellen.
Das letzte des 3er Bundes ist Defraggler. Wie der Name richtig vermuten lässt, handelt es sich um ein Defragementierungstool. Anders als bei den meisten Tools z.B. JKdefrag lassen sich mit Defraggler einzelne Dateien, Ordner oder ganze Festplatten defragmentieren. So geht das defragmentieren deutlich schneller.

PortableApps auf dem USB-Stick installieren

PortablesApps.com Menü

PortablesApps.com Menü

Lange vorgenommen, heute endlich gemacht: USB-Stick mit PortableApps auszustatten. Da sich in letzter Zeit die IT-Anfragen/Probleme bei mir häufen, wollte ich mir einige wichtige Tools auf den Stick packen, damit ich die immer dabei habe ohne diese immer auf dem Rechner zu installieren.
Mittlerweile gibt es da einige brauchbare Lösungen: U3 (ist aber nicht mit allen Sticks möglich und ist meistens schon vorinstalliert), PortableApps.com oder PStart.
Ich habe mich für PortableApps.com entschieden, weil es für diese Lösung schon eine große Auswahl von Software und noch eine größere Entwickler-Community gibt.
Hierfür habe ich meinen USB-Stick (2 GB) neuformatiert (FAT32) und anschließend die „Platform Only“ PortableApps.com-Installation runtergeladen. Vor der Installation sollte man sichergehen, dass der USB-Stick auch ein Laufwerksbuchstaben (z.B. Laufwerk Z:) bekommen hat. Die Installation ist einfach durchzuführen und als Installationslaufwerk sollte man seinen USB-Stick angeben. Man kann natürlich auch die anderen Suiten „Suite Light“ oder „Suite Standard“ nehmen, bei diesen Varianten sind schon einige Programme vorinstalliert. Ich wollte aber zum Beispiel kein OpenOffice auf dem Stick haben und mir die Anwendungen lieber selber zusammenstellen. Anschließend habe ich folgende Programme (als paf.exe) auf dem USB-Stick installiert:

  • 7-Zip – das beste Packprogramm was ich kenne
  • ClamWin – Clam AntiVirus für Windows
  • Chromium – Internet Browser (die Google-Variante heißt Chrome)
  • FileZilla – FTP-Client
  • Eraser – Sicher löschen
  • Firefox 3 – Internet Browser
  • FoxitReader – PDF Reader
  • FreeCommander – Dateimanager
  • JkDefrag – Defragmentierungsprogramm
  • Pidgin – Instant Messaging Client (früher Gaim)
  • Notepad++ – Text-Editor
  • Putty – SSH/Telnet-Client
  • Spybot & Destroy – Spy- und Malware entfernen
  • VLC – MediaPlayer (der eigentlich alles abspielt)
  • WinDirStat – Speicherauslastung von Ordnern und Dateien
  • WinSCP – SFTP-/SCP-/SSH-Client
  • TrueCrypt – Verschlüsselung
  • Recuva – Datenrettung
  • Defraggler – Defragmentierungsprogramm
  • CCleaner – Windows aufräumen
  • InfraRecorder – Brennprogramm

Was hab ich nun davon? Der größte Vorteil für mich, ich brauch die Software nicht erst runterladen und auf dem Rechner installieren. Ich kann die Programme direkt von dem USB-Stick starten (ohne Spuren auf dem Rechner zu hinterlassen). Einziger Nachteil ist, dass die Programme nicht so schnell wie von Festplatte laufen. Aber das liegt an der Geschwindigkeit vom USB-Stick. Dies ist mir in diesem Fall aber egal. Jetzt bräuchte ich nur mal einen USB-Stick mit Schreibschutz-Funktion, damit dieser dann auch vor Viren etc. geschützt ist.