Social Media Guidelines – Klare Regeln für Social Web Nutzung in Unternehmen

Unternehmen die schon Social Media nutzen oder es vorhaben, sollten sich wirklich hinsetzen und Social Media Guidelines verfassen! Die Social Media Richtlinien soll die Mitarbeiter nicht in der Social Media Nutzung einschränken, sondern sie auch weiterhin animieren das Social Web zu nutzen. Mit den Richtlinien sollen nur klare Regeln geschaffen werden, wer was kommunizieren kann/soll/darf und was besser nicht. Intel hat dazu einen schönen Satz gefunden: „Wir verbieten unseren Mitarbeitern nichts. Wir zeigen ihnen lediglich die Möglichkeiten und die Gefahren des sozialen Netzwerkens auf.“ (Kari Aakre, Social Media Manager bei Intel) Genau das soll damit erreicht werden. Social Media Guidelines soll Leitfaden und Regelwerk sein, die Mitarbeiter informieren und für das Social Web begeistern.
Der Bundesverband digitale Wirtschaft (BVDW) hat dazu eine Broschüre herausgebracht, die Unternehmen bei der individuellen Erstellung von Social-Media-Richtlinien helfen soll. Neben Betriebsrat sollte natürlich auch die Marketing- und Rechtsabteilung bei der Erstellung dabei sein. Die Broschüre hilft mit 10 Punkten bei den Social Media Guidelines: Continue reading…

Studie – Warum wir Informationen teilen

Auf die Frage, warum sie etwas sharen, gaben die Teilnehmer der Umfrage der New York Times folgende Beweggründe an:

85% teilen Informationen, weil die Reaktionen darauf ihnen dabei helfen diese besser zu verstehen

84% teilen Informationen, weil deren Verbreitung ihnen ein wirkliches Bedürfnis ist

78% teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft mit anderen Menschen in Verbindung zu treten bzw. bleiben

73% teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft diese besser zu verstehen bzw. zu verarbeiten

69% teilen Informationen, weil sie sich dadurch das Gefühl haben am Weltgeschehen besser teilzuhaben

68% teilen Informationen, weil sie anderen Menschen damit zeigen wollen wer sie sind bzw. was sie mögen

49% teilen Informationen, weil sie andere Menschen dazu bringen wollen, ihre Meinung zu ändern

via Studie – Warum wir Informationen teilen « Internet.

iX – Berater: iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom

Die Reaktionen auf das Papier waren vermutlich heftig. Jedenfalls haben sie das Unternehmen veranlasst, eine psychologische Betrachtung anzustellen. In ihr kommt es zu der Schlussfolgerung, iPhone-Fans zeigten Symptome des Stockholm-Syndroms. Dieses Phänomen äußert sich darin, dass Opfer einer Entführung oder Geiselnahme sich mit ihren Entführern solidarisieren. Der Name geht auf einen Banküberfall mit Geiselnahme in Stockholm 1973 zurück.

In ihrem Text führt Strand Consult 20 Mängel des iPhone auf, die dessen Anhänger ihrer Meinung nach nicht wahrnehmen wollen. Dazu gehören unter anderem das Fehlen von Java und MMS-Versand, die Unmöglichkeit des Akkuwechsels sowie die Kontrolle Apples über die auf dem Gerät installierbaren Anwendungen. iPhone-Anhänger verteidigten Apple gegen Kritik an diesen Defekten ähnlich wie die Stockholmer Gefangenen ihre Geiselnehmer, argumentieren die Berater. 

Aha.

Studie: Twitter-Strategien deutscher Unternehmen

„In Deutschland ist Twitter der am meisten von Unternehmen genutzte
Social-Media-Kanal“  fasst eco-Geschäftsführer Harald
Summa die Ausgangsituation zusammen. In der Studie werden die
wichtigsten Kenngrößen ermittelt und verglichen. Am
leichtesten messbar ist die Reichweite, da die Zahl der „Follower“
(Abonnenten oder Fans) in Twitter direkt angezeigt wird. Hier liegt die
Lufthansa mit großem Abstand vorne. Voraussetzung für eine
hohe Attraktivität sind jedoch gute Inhalte. Um das zu messen,
analysierten die Forscher drei Monate lang den Anteil der Nachrichten,
die so interessant waren, dass sie von Twitternutzern an Bekannte
weitergeleitet wurden. Die Attraktivität der Nachrichten ist der
wirkungsvollste Hebel, um mehr Follower zu erhalten und damit die
eigene Reichweite zu erhöhen.

Unternehmen wie Google, aber auch die Messe Frankfurt oder der Daimler
News-Kanal beschränken sich auf die Bereitstellung relevanter
Nachrichten in Twitter. Im Kern jedoch ist der Dienst ein Dialogmedium:
Unternehmen wie der US-Kabelanbieter Comcast geben täglich etwa
zwanzig differenzierte Antworten auf Kundenfragen. Otto, Ebay, Kodak
und Vodafone sind in Deutschland die Vorreiter beim Einsatz von Twitter
als Medium für den Kundendialog. Fast neunzig Prozent der Inhalte
im Twitter-Account von Otto bestehen aus Antworten auf Fragen von
Twitternutzern. Dahinter steckt ein Team von drei Personen, die
zeitversetzt für die Kunden da sind. „Der direkte Dialog mit dem
Kunden, Journalisten und Bloggern ist ein Kernelement des Markenaufbaus
über soziale Netze“ fasst Mirko Lange, Geschäftsführer
von talkabout zusammen.

Ganz anders bei Google, Messe Frankfurt und Daimler. Hier werden – zum
Teil automatisiert – Pressemeldungen in Twitter publiziert. Bei Google
und Messe Frankfurt sind das nur etwa zwei Meldungen pro Woche. Damit
ist die Chance hoch, dass diese Meldungen auch Aufmerksamkeit erhalten.
Bei Daimler sind es jedoch täglich vier Meldungen. Auch die Bahn
sendet vollautomatisierte Nachrichten. Täglich gibt es etwas
fünf Verkehrsmeldungen. Diese werden auch weiterempfohlen. Plus
dagegen hat ebenfalls einen recht leblosen Account ohne viel Dialog und
mit reinen Produktmeldungen. Hier werden nur zwei Prozent der Meldungen
weitergereicht. Hier spielt jedoch ein weiterer Faktor mit hinein: Die
Qualität der Follower. Auch diese wurde in der Studie gezielt
analysiert. Die reine Reichweite ist wertlos, wenn sich dahinter nicht
auch wirkliche Fans des Unternehmens befinden.