Video: SocialCamp

Leider hatt ich keine Zeit zum SocialCamp zu gehen. Aber das Video zeigt mal wieder, wei toll eigentlich solch ein Camp ist. Der Sessionplan war auch gut und informativ gefüllt. Das war sicherlich nicht das letzte SocialCamp in Berlin:

Deshalb steht im SocialCamp neben der Vernetzung von Online-ExpertInnen und VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen der Austausch im Mittelpunkt: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?

[vimeo 1281684]

Achtung der Film geht ca. 22 Minuten, aber es lohnt sich.

Via: netzpolitik (Twitter)

Viraler Ruhm ist käuflich

Ich hatte doch letztens von Viral Marketing gesprochen. In diesem Jahr höre ich den Begriff deutlich häufiger als noch in den vergangen Jahren. Obwohl solche Großfirmen wie Axe, Dove, Nissan und Sixt im letzten Jahr auch schon schöne Kampagnen umgesetzt haben. In diesem Jahr möchte wohl jeder den viralen Erfolg verspühren. Wie macht man das? Entweder man hat eine gute Agentur (mit guten Ideen, gute Durchführung) die ohne Hilfe einen superviralen Spot produzieren kann oder/und aber man sucht sich Hilfe aus dem Web die dann bei der Verbreitung hilft. Steht dann der Spot muss er nur noch richtig verbreitet werden. Klar YouTube darf da nicht fehlen. Schließlich ist das die größte Video-Community der Welt.
Dadurch wird man dort auch die meisten viralen Spot finden. Aber das blosse hochladen bei YouTube & Co. wird für den viralen Erfolg nicht reichen. Den Erfolg den Spots kann man schön an dem Ranking bei YouTube sehen und auch mit anderen Clips vergleichen. Das ist dann transparent für die Kunden und auch für die Agenturen. Aber was macht man, wenn die Zugriffe nicht auf die Zahlen kommen, die man sich wünscht? Man kauft sich einfach den Ruhm ;) Eine Agentur hat sich anscheinend darauf spezialisiert: GoViral. Doch die Agentur nimmt nicht jeden Spot. Nur wenn sie davon überzeugt ist, dass es der nächste Burner werden kann. Ist GoViral überzeugt, dann garantiert die Agentur dem Kunden pro 30 Cent einen Abspielvorgang. Das macht dann bei 1 Millionen Views also 300.000 Euro. Aber wie schafft das GoViral:

GoViral streut den Clip auf den fruchtbarsten digitalen Feldern, indem die Agentur ihr Netzwerk von einflussreichen Bloggern, sogenannte Mavens, und Websites aktiviert, die das Video veröffentlichen. Das ist wesentlich effektiver, als einen Clip nur bei YouTube hochzuladen, wo er im Angebot von täglich 70 000 neuen Videos erstmal untergeht. Doch sobald genügend Links auf den Clip verweisen, schlägt sich das auch in YouTube-Views nieder. Quelle: SZ

Hatte ich mir fast schon gedacht ;) In D soll es 150 Blogger (Mavens) geben die sich an solchen Kampagnen beteiligen. Klar ist auch, dass da keine Bananen über den Tisch gehen, sondern Geld. Schließlich sind Blogger käuflich. Aber nicht nur in Blogs wird der virale Strom verteilt, sondern auch Communitys, Foren etc. werden entsprechend versorgt.

Eigentlich eine simple Logik und unkomliziert zu schaffen. Früher war es TV, Radio und Zeitung die als Multiplikatoren dienten. Heute ist es das Interent mit den ganzen Multikommunikationskanälen (Social Media). Die gezielte oder auch nicht gezielte Platzierung in Blogs, Social Networks, Foren, Communitys und weitere Zwitscherkanäle helfen dabei. Ich denke selbst vor Freunden, Bekannten, Verwandten oder Geschäftspartnern wird man nicht halt machen. Ich denke jede kennt das wenn ein lustiges Video im Posteingang ankommt und man es dann selbst wieder an einige Freunde verschickt. Dann wird man auch zum freiwiligen Multiplikator.  Die Empfänger werden sicherlich das Video wieder weiterverschicken. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ich Videos dann von einen anderen Seite zu geschickt bekommen habe. So funktioniert als virales Marketing ;) verdammt ich bin freiwiliger Multiplikator. Weitere Tipps bekommt von TechCrunch.

Quelle: SZ