re:publica 2010: Tag 2

re:publica 2010

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Tag zwei der re:publica 2010 fing bei mir schon deutlich besser an als Tag eins. Angefangen hat er mit Net Neutrality and Free Speech (Tim Wu). Der Votrag war wirklich interessant, aber irgendwie kam mir Mr Wu komisch vor. Ich kann noch nichtmal richtig sagen was es war, aber anscheinend kam nicht nur mir das so vor. Wie sich später herausstellte.
Weiter ging es dann mit Blog- und Blogger-Typologiern (Philipp Katzer, Stefan Mey) im blauen Salon der Kalkscheune. Ehrlich gesagt habe ich mir von diesem Vortrag mehr versprochen. Der Vortrag zeigte die Unterteilung der Blogs durch namenhafte Experten, welche die Redner vorstellten und näher erläuterten. Die Zahlen waren jedoch leider sehr alt und die Thesen nicht mehr aktuell. Je mehr ich den beiden zugehört habe, fragte ich mich ob wir sowas überhaupt brauchen und das noch in so unterschiedlichen zahlreichen Formen. Ich habe gedacht mir wird da mal was neues erzählt.
Anschließend waren wir bei Kodak – Vom Film zum Chip (Madlen Nicklaus) im großen Saal der Kalkscheune. Madlen Nicklaus ist die Social Media Managerin bei Kodak und stellte in ihrem Votrag nicht nur die vielen Kodak-Kameras vor, die man auf der re:publica übrigens auch ausprobieren konnte, sondern gab auch einen schönen Einblick die Social Media Aktivitäten. So wie Kodak das macht, sollten sich mal einige andere Unternehmen das anschauen. Man hat gesehen das Kodak nicht nur „irgendetwas mit Social Media“ macht, sondern auch wirklich Prozesse innerhalb des Unternehmens (z.B. Abwicklung von Support-Angelegenheit) anpasst. Schön zu sehen das sie nicht nur „Informationen“ über alle Kanäle ins Internet pushen, sondern auch die Kommunikationen mit den Usern suchen. Ich glaube Kodak hat verstanden worum es eigentlich geht …
Letzter Vortrag des Tages war Wenn Prada Pakete schickt (Julia Knolle, Mahret Kupka, Tillmann Prüfer, Mary Scherpe). Bei diesem Vortrag ist einem sofort der große Frauenanteil auf der re:publica aufgefallen. Natürlich waren die ganzen Jungs nicht wegen dem Vortrag da, sondern wegen der Frauen. Gewundert hat es mich nicht ;) Leider konnte mich der Vortrag nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Vielleicht war/bin ich eben nicht hipp genug.

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